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DER OBSIDIAN - Journal for Art and Literature
Die belgische Grafikerin Rika van Dycke schlägt eine Brücke zur Literatur PDF Print E-mail
Written by Katja Herfst   
Saturday, 07 August 2010 15:54

de_geur

 

Die belgische Künstlerin Rika Van Dycke ist in Belgien, aber auch weit über die Landesgrenzen des kleinen Staates hinaus bekannt. Ihre Werke befinden sich im Stedelijk Prentenkabinet Antwerpen und wurden mit bedeutenden Kunstpreisen, wie beispielsweise dem Frans Dille Preis ausgezeichnet.
Von Hause aus Grafikerin, hat sich Rika Van Dycke seit einigen Jahren dem Siebdruck zugewandt. In dieser Technik entstanden so eindrucksvolle Arbeiten wie „De geur van je huid“, ein Bild, das beim Betrachter starke Emotionen weckt. Das Werk zeigt eine Frau mit starken Gefühlen, die versucht, sich durch ein Verharren in der Embryonalhaltung vor Verletzungen zu schützen, während ihre weniger tieffühlenden Geschlechtsgenossinnen hocherhobenen Hauptes an ihr vorüberschreiten. Der Titel macht deutlich, dass der Geruch der Haut viel über den Seelenzustand des Menschen verrät. Die Arbeit entstand in der Collagetechnik. Van Dycke druckte die einzelnen Fragmente auf Papier, Zeitung und grafischer Folie und collagierte diese zum gesamten Werk.

Seit einiger Zeit schlägt die Künstlerin auch häufig eine Brücke zwischen der bildenden Kunst und der Literatur. Sie hat sich darauf verlegt, Gedichtbände mit ihren Arbeiten zu bereichern. Dies geschieht nicht in der bekannten Form der Illustration. „Ich lese ein Gedicht wieder und wieder und lasse es tief in mich eindringen,“ sagt Rika Van Dycke „dann versuche ich in Form einer Grafik eine eigene Interpretation des lyrischen Werkes. Das finde ich sehr viel spannender als eine einfache Illustration.“

So interpretierte sie den neuesten Gedichtband von Staf de Wilde mit dem Titel „Een Stuk of  Wat“ mit dreizehn eindrucksvollen Zeichnungen. Dadurch wird dieses Werk zu einem wahren Kunstbuch, in dem Poesie und bildende Kunst eine ausdrucksstarke Wechselwirkung entfalten.

meiden_s

Meisjes

Firmin van Der Poorten

Meisjes,geurend naar tijm en marjolein,

de harsgeur van het voorjaar in hun haren

spelen uitgelaten zoals wind en water

onder de wildbloei van japanse kerselaren.

 

Fleurappels rijpen op hun wangen,

braambessen splijten open op hun mond;

sprekend de taal van de zon

is hun stem als honig blond.

 

Bij valavond als de bomen processiegewijs

schijnen te wandelen over het plein

bewaren ze van de meisjes nog levendig

hun stem en hun betoverend geheim.

Last Updated on Thursday, 26 August 2010 17:48
 
Was ist typisch für die deutsche Literatur? PDF Print E-mail
Written by Roland Ranson   
Thursday, 05 August 2010 14:15

Eine Einführung.

 

Zwei Fragen:

Was ist “Deutsch”?

Deutsch ist eine Identität, in der man sich von anderen unterscheidet. Ein Deutscher ist kein Franzose, ein Flame ist kein Engländer und auch kein Holländer.

Eine Identität wird immer von einem anderen bestimmt, d.h. ein Deutscher kann eigentlich nicht sagen, das ist typisch deutsch; oder anders gesagt, ein Deutscher kann eigentlich nicht behaupten von gewissen Eigenschaften: das ist typisch deutsch. Diese Eigenschaften müssen von einem Fremden oder sagen wir vielleicht besser noch von einem Außenstehenden oder sogar von einem Außenseiter als typisch deutsch erkannt werden.

Last Updated on Wednesday, 18 August 2010 13:03
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State of Arts Lecture (Australia) PDF Print E-mail
Written by Jonathan Mills   
Thursday, 05 August 2010 14:18

State of the Arts Lecture

This is an excerpt from Jonathan Mills' lecture given on Tuesday, 03 Aug 2010 at the National Gallery of Victoria - Here is the full PDF version.


For those of you who came here tonight expecting some kind of evaluation of the progress or an assessment of the position of the arts in Australia relative to other countries – some kind of artistic report card – I fear you are going to be disappointed.

I was allergic to pontificating, over opinionated expatriates filled with superiority when I lived in Melbourne, and I hope not to have changed my attitude and turned into a bit of a hypocrite, just because I now live some 17,000 kilometers to the North.

Whatever else is said of us, Australians like to think of themselves as people of action; direct to the point of bluntness, unpretentious and down to earth.

At the risk of contradicting myself, you are not going to hear me announce a series of actions, strategies or policies tonight that I believe are urgently needed in order to fulfill or even consummate a role for the arts in contemporary Australia.

As the inaugural lecture in what I am sure will become a most welcome addition to the public engagement with the arts in this city, tonight is an occasion for speculation.

 

Last Updated on Tuesday, 31 August 2010 20:21
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Laudation to the Flemish Poet Staf de Wilde PDF Print E-mail
Written by Roland Ranson   
Monday, 07 June 2010 14:43

rika_03Dames en heren,

Ik stel het op prijs, zoals bij de uitreiking van de Academy Awards, beter bekend als de Oscars, een heleboel mensen te bedanken. Vandaag doen we het niet na de uitreiking, maar wel ervoor. Het is niet alleen een illustratie van groeiend Vlaams zelfbewustzijn, maar het is vooral de bedoeling de goden vooraf al gunstig te stemmen In eerste instantie zou ik de heer Freddy Huylenbroeck willen bedanken dat hij ons hier in zijn kunstcenter IDplusArt wil ontvangen voor de voorstelling (ik zei bijna “plechtige” voorstelling) van de bloemlezing van Staf de Wilde. Ook het DF-Hamme, als medeorganisator van deze gebeurtenis vol kunst en zijn drijvende kracht, de heer Staf de Keyser, onze hartelijke dank.Bovendien mogen we ook de uitgeverij HBG uit Zedelgem die ervoor zorgde dat deze uitgave het licht zag niet vergeten. Evenmin als de Provincie West-Vlaanderen die met een stevige subsidie niet achterwege bleef.

Last Updated on Friday, 13 August 2010 07:44
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